DARK(NOT)ROOM (2018)

 

DARK(NOT)ROOM ist eine musi­ka­li­sche Thea­ter-Per­for­mance für einen kon­kre­ten Raum. Das The­ma der Per­for­mance ist die moder­ne roman­ti­sche Lie­bes­be­zie­hung mit Fokus auf Waren­för­mig­keit von Lie­be, Frei­heit der Wahl, Unsi­cher­heit und Bin­dungs­un­fä­hig­keit u.a..

Ein gro­ßes Hin­weis­schild mit der Auf­schrift DARK(NOT)ROOM führt zur ein­zi­gen Tür an einer der schma­len Sei­ten des ehe­ma­li­gen Schlacht­ho­fes in Jena. Neben der offen­ste­hen­den Tür ist ein wei­te­res Schild mit der Auf­schrift:

Das hier ist kein Room.
Ich bezah­le ja nicht mal Mie­te.

Es ist die zar­te Dun­kel­heit.

Komm rein.
Und mach den Vor­hang hin­ter dir zu.

Der Besu­cher betritt vom Tages­licht kom­mend durch zwei Vor­hän­ge einen nahe­zu kom­plett dunk­len Raum. Es braucht Zeit um sich an die Dun­kel­heit zu gewöh­nen. Eine Black­box zieht den Fokus auf sich. Sie hebt etwa drei Zen­ti­me­ter vom Boden ab. Unter ihr scheint auf- und abschwel­len­des Licht her­vor. Auf ihr ist in einem leich­ten Licht­schein (ohne zunächst erkenn­ba­re Quel­le) eine regen­bo­gen­far­be­ne Ober­flä­che zu erken­nen, auf der ein schwar­zes T-Shirt mit der Auf­schrift «INSE­CU­RI­TY» prä­sen­tiert wird.

In der Dun­kel­heit ist auch eine Per­son zu erah­nen, die ein blin­ken­des LED-Leucht­herz trägt. Die Per­son ist ober­kör­per­frei.

Das ist das Set­ting, das Büh­nen­bild, der insze­nier­te Raum. Der Besu­cher kann sich dar­in frei bewe­gen. In die­ser räum­li­chen Rah­mung fin­det eine thea­tra­lisch-musi­ka­li­sche Per­for­mance statt, die aus vier Tei­len besteht, die jeder für sich zeit­lich varia­bel sind und auch in der Rei­hen­fol­ge ver­än­dert wer­den kön­nen.


Idee und Per­for­mance: Tom­my Neu­wirth

Auf­füh­run­gen: 28./29.30.06.2018 ROO­MAN­TIC, Kul­tur­schlacht­hof, Jena

Audi­odo­ku­men­ta­ti­on