Weltöffnungen (2013)

 

EIN LICHT­BILD­VOR­TRAG

Was sind Welt­öff­nun­gen?

Welt­öff­nun­gen sind da. Welt­öff­nun­gen exis­tie­ren.
Welt­öff­nun­gen sind unschein­bar, denn sie sind ver­letz­lich.
Aber sie sind über­all und es ist an uns allen sie zu ent­de­cken.
Sie sind nicht getarnt, sie sind durch­aus augen­schein­lich.
Welt­öff­nun­gen sind qua­si welt­ge­macht.

Welt­öff­nun­gen sind Zubrin­ger von Mög­lich­kei­ten, oder zumin­dest doch Guck­lö­cher, die einen Blick auf die Mög­lich­kei­ten erlau­ben.
Oder wenigs­tens doch sind sie Öff­nun­gen, die eine Mög­lich­keit zur Mög­lich­keit dar­stel­len.

D.h. Welt­öff­nun­gen sind kei­ne Geschen­ke an sich.
Ihr Vor­han­den­sein ist noch nicht ihre Erfül­lung.
Sie geben sich preis als Opti­on. Doch das ist nur der ers­te Schritt. Welt­öff­nun­gen las­sen sich ent­de­cken aber nicht sofort erfah­ren.
Sie sind gedul­dig, gegen­über sich selbst und ihren Ent­de­ckern.
Erfah­rung ist dann qua­si die Über­ein­kunft zwi­schen ihnen und ihren Ent­de­ckern; oder Zufall.

zum kom­plet­ten Mit­schnitt

Auf­füh­run­gen:

25.10.2013, Ruski Jena, im Rah­men des Kurz­thea­ter­spek­ta­kels (Pre­mie­re)
23.11.2013, Gas­werk Wei­mar, im Rah­men von Salon Pink
05.09.2014, Schau­platz Lan­gen­feld, im Rah­men der lan­gen Nacht der jun­gen Kul­tur

Fotos: André Hel­big

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