Langeweile. Eine Bohrung (2013)

MIT DEM WELTWEITEN NETZWERK FÜR EIN BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN, TOMMY NEUWIRTH UND GÄSTEN

Eine Nummernrevue, die sich an der Langeweile vorbei assoziiert und dabei u.a. die Themen Arbeit, Kreativität, Erwartung, Zerstreuung, Diskurs und auch Langeweile streift bzw. offen lässt.

"Langeweile. Eine Bohrung" ist ein solistischer Unterhaltungsabend mit klar voneinander abgegrenzten Programmnummern. Konkret: Texte, Videobeiträge und Musik. Die einzelnen Beiträge nehmen sich Zeit und sind meist vordergründig (sinn)leer.

Nach einem Prolog mit drei Texten und drei Videos (Smartphone-Videos von fallendem Schnee und einer Katze) folgt der Hauptteil mit den Programmnummern:

- Die Idee einer Lichtshow (ein Moving Head Scheinwerfer in einer Presetschleife)
- Arbeit. Eine Blasung (Video, ein Laubbläser im Wald, dazu Live-Gesang)
- Interview mit dem Soziologen Hartmut Rosa (Video, Rosa wurde gebeten zu schweigen)
- kurzes Rumklimpern auf einem Casio-Keyboard mit nachfolgendem Monolog zum Bedingungslosen Grundeinkommen ("Wenn das BGE eingeführt IST, wer will denn dann noch Casio-Keyboard spielen?")
- Coversong von Archie Shepp's "Blase" (mit vier Musikern)
- Madrigalchor Weimar (Video, Chor singt, die von einem Madonna-Song entlehnten Zeilen, "Time goes by so slowly")

Black.

Mitschnitt (komplett)

Team:

Regie, Performance - Tommy Neuwirth
Live-Musiker - Klara von Hagen, Lucia Adam, Martin Hünniger, Roland Klein, Christopher Schön
Dramaturgie - Elisa Liepsch und Nathalie Singer
Aufführungsbetreuung - Paul Josiger

Aufführungen:

28.06.2013, E.Werk Weimar (Premiere)
08.12.2013, Café Wagner Jena
4.-6.12.2014, Projekttheater Dresden

 

Plakat-Motiv - Marian Reinig

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